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Säure-Basen-Haushalt beim Hund – warum das Gleichgewicht so wichtig ist

  • Autorenbild: Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
    Tiertherapie | Tierheilpraktiker | Ernährungsberatung
  • 6. Aug.
  • 3 Min. Lesezeit

Der Organismus des Hundes spricht mit Dir


Säure-Basen-Haushalt Hund


Frisst Dein Hund häufig Gras?

Hat er immer wieder Sodbrennen, saures Aufstossen oder Verdauungsprobleme?

Ist er ein regelrechter Zeckenmagnet oder kämpft immer wieder mit Haut- und Fellproblemen?


Dann lohnt es sich vielleicht, nicht nur auf das einzelne Symptom zu schauen.

Vielleicht ist der Säure-Basen-Haushalt bei Deinem Hund ausser Gleichgewicht, vielleicht gibt es aber auch eine andere Ursache.


Denn der Körper spricht mit uns.


Die spannende Frage ist nicht nur:

"Wie bekomme ich das Symptom weg?"


Sondern vielmehr:

"Warum zeigt der Organismus dieses Symptom überhaupt?"


Genau dort beginnt für mich eine ganzheitliche Ernährungsberatung.


Was bedeutet ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt beim Hund?


Der Stoffwechsel Deines Hundes arbeitet jeden Tag daran, Säuren und Basen im Gleichgewicht zu halten. Dieses Gleichgewicht ist wichtig für viele Körperfunktionen – unter anderem für Verdauung, Haut, Bindegewebe, Muskulatur und den gesamten Stoffwechsel.


Gerät dieses Gleichgewicht über längere Zeit aus der Balance, kann sich das auf ganz unterschiedliche Weise bemerkbar machen.


Nicht jeder Hund reagiert gleich.

Deshalb gibt es auch keine pauschalen Diagnosen oder Patentrezepte.


Warnsignale ernst nehmen


Keines dieser Symptome beweist für sich allein ein Säure-Basen-Ungleichgewicht.

Treten jedoch mehrere davon gleichzeitig auf, lohnt es sich, die Ernährung und den gesamten Organismus einmal genauer anzuschauen.


Mögliche Hinweise können sein:


  • häufiges Grasfressen

  • Sodbrennen

  • saures Aufstossen

  • wiederkehrende Verdauungsprobleme

  • Hautprobleme

  • stumpfes Fell

  • wiederkehrende Ohrenprobleme

  • Mundgeruch

  • allgemeine Stoffwechselbelastung

  • vermehrter Zeckenbefall


Nicht jedes Symptom hat dieselbe Ursache.

Aber jedes Symptom darf eine Einladung sein, genauer hinzuschauen.


Was beeinflusst den Säure-Basen-Haushalt?


Der Säure-Basen-Haushalt wird von vielen Faktoren beeinflusst.


Dazu gehören unter anderem:

  • die tägliche Ernährung

  • stark verarbeitete Futtermittel

  • ein dauerhaft unausgewogenes Verhältnis der Futterbestandteile

  • hohe Getreideanteile

  • Zucker (Trockenfutter) und unnötige Zusatzstoffe

  • chronischer Stress

  • Medikamente

  • wiederholte Wurmkuren

  • Spot-ons und andere chemische Parasitenmittel

  • weitere Stoffwechselbelastungen


Jeder Hund reagiert unterschiedlich.

Darum betrachte ich nie nur das Futter, sondern immer den gesamten Hund.


Säurebildner und Basenbildner


Immer wieder werde ich gefragt, ob Fleisch den Körper "übersäuert".


So einfach ist es nicht.

Entscheidend ist immer das Gesamtbild der Ernährung.


Mögliche Säurebildner

  • stark verarbeitetes Trockenfutter

  • dauerhaft getreidereiche Fütterung

  • künstliche Zusatzstoffe

  • stark verarbeitete Futtermittel

  • chronischer Stress

  • Medikamente

  • chemische Belastungen wie Spot-ons oder häufige Wurmkuren


Mögliche Basenbildner


Je nach individueller Verträglichkeit können beispielsweise unterstützen:

  • ausgewählte Gemüse

  • Kräuter

  • hochwertige pflanzliche Bestandteile

  • eine ausgewogene Fütterung

  • hochwertige tierische Eiweissquellen im passenden Verhältnis


Nicht einzelne Lebensmittel entscheiden über Gesundheit oder Krankheit.

Entscheidend ist immer das Zusammenspiel aller Faktoren.


Haben Zecken etwas mit dem Säure-Basen-Haushalt zu tun?


Warum bringen manche Hunde nach jedem Spaziergang mehrere Zecken mit nach Hause, während andere kaum betroffen sind?

Eine eindeutige Antwort gibt es darauf nicht.

In der Naturheilkunde wird jedoch schon lange darüber diskutiert, ob das Hautmilieu und der Stoffwechsel dabei eine Rolle spielen könnten.


Auch in meiner Praxis beobachte ich immer wieder, dass Hunde mit einem belasteten Stoffwechsel häufig mehrere Symptome gleichzeitig zeigen – zum Beispiel Grasfressen, Sodbrennen, Hautprobleme oder einen vermehrten Zeckenbefall.

Das bedeutet nicht automatisch, dass ein Säure-Basen-Ungleichgewicht die Ursache ist.

Es kann jedoch ein Hinweis sein, den Organismus einmal ganzheitlich zu betrachten.


Grasfressen ist nicht gleich Übersäuerung


Ein Hund, der Gras frisst, ist nicht automatisch übersäuert.

Genauso wenig bedeutet jede Zecke oder jedes Hautproblem automatisch, dass der Säure-Basen-Haushalt gestört ist.

Genau deshalb arbeite ich nicht mit Schablonen.

Jeder Hund bringt seine eigene Geschichte mit.

Erst wenn Ernährung, Symptome, Vorgeschichte und Alltag gemeinsam betrachtet werden, entsteht ein stimmiges Gesamtbild.


Der Körper Deines Hundes sendet Signale.

Nicht jedes Symptom muss sofort bekämpft werden.


Manchmal lohnt es sich, einen Schritt zurückzugehen und zu fragen:

Warum zeigt der Organismus genau diese Warnsignale?


Genau dort beginnt für mich eine nachhaltige Ernährungsberatung.

Nicht mit einer schnellen Lösung.

Sondern mit dem Blick auf den ganzen Hund.


Du möchtest die Ernährung Deines Hundes ganzheitlich anschauen?


Wenn Dein Hund immer wieder Warnsignale zeigt und Du die Ursachen besser verstehen möchtest, begleite ich Dich gerne dabei.


Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir gemeinsam, ob eine Futter- oder Ernährungsberatung sinnvoll ist und welcher Weg zu Deinem Hund passt.



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